Alles Gute und ein RIESENDANK an alle meine Kunden, die meine Arbeit schätzten und natürlich ein mindestens genauso ein RIESENDANK an alle die hier vorbei schauen und den Blog lesen. Leider musste ich aus Zeitmangel hier ein wenig kürzer treten, doch der Blog wird 2014 wieder mit ganz viel Leben, Liebe und bunten Bildern gefüllt! VERSPROCHEN!
<3liche Neujahrsgrüße
julia f. :)

Hier (KLICK!) hatte ich es ja bereits angekündigt. Die Bilder von Tessa & Max (KLICK! & KLICK!) sollten in der aktuellen Ausgabe der Weddingstyle veröffentlicht werden. Die große Überraschung kam dan per Mail mit der Abzugs-PDF-Datei. Ganze 14 Seiten hat die Redaktion für die Serie frei geräumt. Die Ausgabe ist aktuell im Handel erhältlich.







weddingstyle Ausgabe 02/13
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Heute würde ich euch gerne etwas ganz besonderes zeigen. Würde? Ja, denn die reale Wirkung dieses Buches erschließt sich einem – so glaube ich – wirklich nur, wenn man es live sieht und und vor allem fühlt. Das Besondere an diesem Fotobuch ist, dass der Druck auf mattem Kunstdruckpapier und nicht wie gewohnt auf Fotopapier erfolgt. Dies macht die Seiten zwar empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen, aber dieser eine kleine Nachteil ist schnell vergessen, wenn man dieses Buch in den Händen hält. Die Qualität ist umwerfend – höhere Auflösung, mehr Details, mehr Schärfe, höherer Kontrast. Ich liebe es!
Diese Bücher biete ich euch in unterschiedlichen Formaten und in Größen von 15 x 15 cm bis 45 x 30 cm an.










Die folgenden Bilder zeigen minimale Ausschnitte, so dass man sehen kann, wie hoch das Detailreichtum auch noch bei klein gedruckten Bildern ist. Das folgende Bild z.B. ist ein Ausschnitt aus dem klein dargestellten Bild links oben auf der gerade gezeigten Doppelseite (s.o.).






PS: Und weil der Beitrag so wenig Sinn macht, zeige ich euch gleich noch eine Hochzeitsreportage. :)
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Tadaaaa! Meine Bilder wurden wieder veröffentlicht. Juliane & Derk (ihr erinnert euch – KLICK!) haben ganze 4 Doppelseiten bekommen und Mega-Tadaaaa – ein Bild von Tessa & Max (KLICK! & KLICK!) hat es sogar auf die Titelseite geschafft. Und wie es in der Titelbeschreibung schon angekündigt wird, kommt die Reportage der Beiden auch noch in der nächsten Ausgabe nach. Ich freue mich so sehr darüber. Danke weddingstyle, danke Juliane, Tessa, Derk, Max!






Es war ein seltsames Gefühl vor dem Zeitschriftenregal zu stehen und eine Zeitschrift mit meinem Titel zu sehen. Ich musste ein Beweisbild für mich selbst machen. Das erfüllt dann die Hochzeitsfotografin in mir doch mit klein wenig Stolz. Hätte mir das jemand mal vor 2 Jahren erzählt, hätte ich ihn oder sie für verrückt erklärt. ;)
Und die lieben Leute von der Weddingstyle waren so nett und haben mich mit einigen Belegexemplaren (rechts) versorgt. Danke!

weddingstyle Ausgabe 01/13
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Also entweder hier lesen oder zum Original-Artikel HIER klicken!



Einen lieben Gruß sende ich mit diesem Artikel in den Norden zur Kleinen Madame. Danke Anna für deine liebevolle Arbeit!
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kommt etwas extrem … ach schaut es euch einfach an. Das ist wirklich Cameraporn, der alles Andere hintersich im ganz großen Schatten lässt.
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Aber zurück zum Thema – im Dezember 2011 war auch die Makina mit am Start. Aber kennt ihr das – habt ihr auch so Phasen wo ihr alles doof findet was ihr macht? Ich hatte beim letzen NY-Besuch so eine Phase. Absolut! Ich machte einige Photos und ging davon aus, dass alles was auf diesem einen Film war sowieso der totale Schrott ist – total blöd eigentlich! So ist dieser Film auch in irgendeiner Kiste in Vergessenheit geraten. Vor kurzem gab ich dann diesen besagten Film zusammen mit einigen anderen ab und da kam die Überraschung zusammen mit einem kleinen Bedauern. Ich bedauere, dass ich nicht mehr von diesem „Schrott“ produziert habe.





Plaubel Makina 67 + Kodak TMAX 100
]]>Bei dem letzten Besuch in Wien ging es mal wieder in die Westbahnstraße (ich kann es einfach nicht lassen – und man nimmt sich vor wirklich nur zu Window-Shopping zu betreiben) und da blieb der Blick bei einer bestimmten Kamera hängen, die unbedingt mitgenommen werden wollte. Der Verkäufer sagte, ich solle unbedingt direkt mal einen Film vollmachen um zu sehen, dass auch alles in Ordnung ist, denn ich könnte sie innerhalb von 2 Wochen zurück geben. Hö? Solche Gedanken gingen mir erst gar nicht durch den Kopf – zurück? geben?

Aber gesagt getan – zack! war eine erste Rolle Fuji in der Fuji und ab geht’s. Hier seht ihr ein paar Bilder aus dieser ersten Testrolle. Ich bin ja schon leicht geflasht von diesen riesigen 6×9 cm Negativen und kann die Begeisterung für Großformat absolut nachvollziehen. Wobei ich von der Arbeit und vor allem vor der benötigten ZEIT, die hinter Großformat steckt doch zu viel Respekt habe. Leider kommt dieses Detailreichtum und das tolle Bokeh (bis auf dem Café-Bild) auf den stark verkleinerten Bildern nicht wirklich zur Geltung.

Fuji GW690III + Fuji Pro 400H
Und dann war da ja noch die Liebe zu den Sofortbildern. Wieder Fuji und Fuju-Film.

Das Sofortbild eingescannt.

Ich mag aber den Look vom eingecannten Negativ viel lieber. Notiz an mich: wenn du diese Kamera mitschleppen willst, denk daran auch einen kleinen Föhn für die Negative mitzuschleppen.

Und wie ihr es vielleicht schon bei facebook gelesen habt – ich habe mich diese Woche schweren Herzens von meiner Leica getrennt. Es ist ok, denn ich habe sie viel zu wenig benutzt. Außerdem kommt sie in Hände, in denen sie auch gehegt und gepflegt wird und mit Sicherheit sich auch mehr Optiken freuen kann. Und das Beste an der Geschichte – ich darf sie mir hin und wieder ausleihen – eigentlich perfekt, oder? Sie ist VIEL zu teuer um abgeschlossen irgendwo zu liegen – sie möchte benutzt werden. :) Ich muss nicht unbedingt sagen „sie gehört mir“, wenn ich damit hin und wieder fotografieren darf, reicht mir das vollkommen. <3
Merke aber schon einen leichten Kreativitätsabfall, wo man doch nur mit einer Leica gute Fotos machen kann. – kleines Späßchen am Rande. ;)
]]>Und wisst Ihr was? So ein 6 x 9 cm Negativ ist schon irgendwie besonders geil…

Fuji GW690III + Fuji Pro 400H
]]>Dank der twitter-Community bin ich auch auf – wahrscheinlich das beste Hotel in Hamburg aufmerksam geworden und dort 2 Nächte verweilt. Ich kann Jedem, der mal nach Hamburg möchte und nicht unbedingt auf ein spießiges Ambiente wert legt sondern was vollkommen anderes sehen möchte, das 25Hours Hotel in der HafenCity ans Herz legen. Ich habe beim Lieblingsmensch nach der Ankunft erstmal so vom Hotel geschwärmt und meinte aus Spaß, er soll doch nachkommen, und Überraschung, wer wartete nach dem Workshop in der Hotelbar auf mich?! Surprise, surprise! :)
Das Treffen mit dem Paar war toll – ich freu mich schon so sehr auf die Hochzeit im Sommer mit einigen besonderen Ideen. Ein Gruß hier auch an euch 2. <3
Am Nachmittag habe ich dann noch die Melanie am elbdudler-HQ abgeholt und wir haben (endlich und zum ersten mal im realen Leben) in einem Café den Nachmittag ausklingen lassen, bevor es für mich wieder Richtung Düsseldorf ging. Der Tag war leider viel zu kurz.
War schön mit euch allen. Ich komme gerne wieder und nehme dann auch die Einladungen, die dieses Mal leider nicht mehr in den Zeitplan gepasst haben, gerne wahr. :)
Und hier noch ein Paar Bilder vom Workshop:

Letzte Woche zeigte ich wieder analoge Bilder. Diese Portraits kamen ziemlich gut an (beim Model, bei Euch und auch bei mir), was mich außerordentlich freute. Danke an dieser Stelle für die Feedback, Kommentare und Features. Mich erreichten auch einige Fragen zur analogen Fotografie. Ich greife diese mal in diesem Post auf und versuche sie soweit wie möglich zu beantworten.
Ich muss dazu sagen – ich fotografiere super gerne analog, aber deswegen bin ich immer noch kein Pro. Da gibt es andere, die es viel, viel, viel besser drauf und viel mehr Ahnung von der Materie haben. Aber wie so oft im Leben muss man ja nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo man die Antworten auf seine Fragen findet. ;)
Vorab – WARUM ANALOG? Ich bin niemand der sag, auschließlich digital oder ausschließlich analog – ich mag beides und beides hat seine Daseinsberechtigung. Ich möchte keine Auftragsarbeit analog fotografieren ;) – zusätzlich zu den digitalen Fotos – gerne. :) Ich mag Film, ich mag den Look der analogen Bilder – körnig, nicht so glatt und perfekt, eben irgendwie echter und intensiver. Ich mag diese andere, langsame, langlebige und bewusste Art zu fotografieren. Das ist aber nur mein persönliches Empfinden und mein Antrieb.
Als erstes – KAMERAS! Ganz oft kam die Frage „Warum die Contax?“ oder die Äußerung „na bei den Preisen lass ich es lieber“. Ja die Contax ist teuer, aber da bestimmt mittlerweile nur noch die Nachfrage die Preise. Die Contax wird nicht mehr produziert und so stehen natürlich nur Kamerars zum Verkauf, die bei Fotografen und in so manchen Haushalten im Umlauf sind. Aber das ist ja bei jeder älteren Kamera so, nur manche sind mehr und die anderen weniger beliebt.
Doch man braucht keine Contax und keine Hasselblad um anzufangen. Alles Quatsch – ich habe auch nicht mit dem teueren Kram angefangen. Da gibt es so viele analoge Kameras, fragt die Eltern, Opas, Omas, Bekannte oder eben google. :) Leider habe ich keinen Großvater oder fotointeressierte Verwandte, so konnte ich mich nur an Onkel eBay wenden.
Meine erste Analoge war die Lubitel166+ – nein stimmt nicht, da war doch noch die alte Minolta – damals als ich noch jung war und keine Ahnung vom Fotografieren und keine Geduld mich damit zu befassen hatte. Doch ich war jung und brauchte das Geld, so landete das gute Stück irgendwann mal bei eBay. Zurück zur Lubitel – keine richtig alte Kamera – ein günstiger China-Plastiknachbau der alten russischen Lubitel. Neupreis ist relativ hoch für die Plastikkamera, gebraucht geht diese bei eBay für viiiieeel weniger über den virtuellen Ladentisch.
Wie man HIER und HIER sieht, kann man damit auch schon tolle Fotos machen.
Eine ganz gute Alternative ist vielleicht auch ein alter analoger Canon- oder Nikon-Body – so könnt ihr auch Eure Objektive weiter verwenden. Stöbert einfach auf den Dachböden eurer Verwandschaft (fragt aber vorher nach erlaubnis ;D ) oder im Internet und Ihr findet schon irgendwas, was zu Euch passt.
Je nach dem wie alt eure Kamera ist, ist sie auch unterschiedlich ausgestattet, nimmt ihr einen relativ neueren Canon-/Nikon-Body, so funktioniert alles so ziemlich wie bei eurer Digitalen nur dass Ihr nicht auf einen Sensor sondern auf Film belichtet. Spielt einfach rum – kauft euch billigen Film im Supermarkt oder Drogeriemarkt und „lörnt bei duing“ – sowieso beste Lernmetode ever – ihr könnt lesen und Netzberichte bis zum Erbrechen studieren und werdet höchstens Theoretiker – machen ist die Devise. ;)
Zum Film – Achtung es folgen Infos für absolute Analognoobs, die die Ahnung haben scrollen weiter, schauen sich lieber meine Bilder an oder lesen die DOCMA ;) – Es gibt 2 unterschiedliche Formate, als erstes ist da Kleinbild – 135er Format – 24×36 mm, äquivalent zum digitalen Vollvormatsensor – naja eher umgekehrt, da das Huhn (Analogfotografie) ja doch vor dem Ei (Digitalfotografie) da war. Na moment mal – Huhn oder Ei – was war denn nun zuerst da? Angenommen es wäre das Ei, dann müsste das Ei eine Lochkamera sein. Es ist spät/früh – ich sollte schlafen gehen.
Weiter – dann hätten wir noch das Mittelformat – die Filmkennzeichnung 120 oder 220 – btw: gibt es die die 220er Filme überhaupt noch? Meiner Meinung nach sehr selten und nur bei bestimmten Händlern – die Nachfrage ist wohl nicht so hoch. Der Unterschied besteht nur in der Länge der Filmrollen. Auf den 220er Film passen mehr Fotos, wisst ihr noch wie früher der 24er und der 36er Film. Da fällt mir jetzt aber was ein – meine Eltern haben noch irgendwo so eine Olympus µ rumliegen. Ob sie noch geht? Die war damals ziemlich cool, damals als man noch einen Knopf gedrückt, die Kamera weggelegt hat und das Erbebnis nie in Frage gestellt hat. Hätte mir damals mal einer erzählt, dass ich eine regelrechte Analog-Kamera-Sucht entwickle und meine ich muss für jedes Format eine passende im Haus haben – schon krank oder? Da wäre ich auch schon wieder beim Format – es gibt unterschiedliche Mittelformat-Formate (ich bilde einfach meine eigenen Wortkreationen ;D) 6×4,5cm, 6x6cm, 6x7cm, 6x9cm und ich meine auch ein paar Exoten belichten auch auf 6x12cm (yeah – ganz schön viel Negativ für ein Bild). Verzeiht mir, wenn ich was vergesse, das hier ist reines Google-Wissen. ;)
Da gibt es natürlich auch noch Großformat … hach <3 …, Polaroid und andere Instant-Kameras/Filme … doppel-hach <3 <3 … aber das lass ich mal außen vor, weil ich mich mit dem ersten noch gar nicht beschäftigt habe und das 2. noch mal ein Thema für sich ist und ich dazu vielleicht irgendwann mal was schreibe. Vielleicht aber auch nicht. Denn das ist eigentlich unnötig. Fragt Google. ;)
Was ist noch wichtig – Autofokus – den könnt Ihr knicken – die meisten Kameras ham sowat nisch! Übt manuell zu fokussieren, das ist einfacher als man denkt.
Belichtungsmessung: es gibt Kameras mit eingebautem Belichtungsmesser (wie auch zb. die Contax) wie ich aber auch festgestellt habe, taugt dieser nicht viel. Es gibt aber viel bessere Alternativen – für den Anfang nimmt man vielleicht eine der vielen verfügbaren Spartphone-Apps (wie z.B. die „Luxmeter“ oder „Lightmeter“ für den iPhone) ansonsten einen analogen oder digitalen Belichtungsmesser – schaut euch bei GOSSEN oder SEKONIK um. Dieses und dieses Gerät wäre evtl. preislich ein guter Tipp für einen digitalen Belichtungsmesser, der einigermaßen kompakt ist, ansonsten gilt auch hier: eBay oder Opas Schatzkiste für analoge Belichtungsmesser.
Dann kam ganz oft die Frage, ob ich auch selbst entwickle und wie usw. Leute, ich muss zur meiner Schande gestehen, dass ich von diesem Teil der analogen Fotografie keine Ahnung habe und der mich recht wenig interessiert. Ich gebe die Filme nach der Belichtung ins Labor und lass sie machen, damit spare ich mir natürlich auch einen Arbeitsschritt und – ganz wertvoll – Zeit! Außerdem ist Outsourcing ja wirtschaftlich gesehen total dufte! :)
Falls ihr eine Empfehlung haben wollt – HSL digital – ist hierfür mein Freund und Helfer. Das besondere ist, die haben so einen tollen Nachtbriefkasten in den ich meine Filme inkl. Auftragzettel einwerfen kann und am nächsten Tag sind sie schon fertig und ich kann sie abholen und falls ich keine Zeit habe schicken sie mir die Negative auch per Post zu. Die komplette Abwicklung geht natürlich auch aus jeder Stadt auf dem Postwege. Und hey, sooft wie ich die schon weiter empfohlen habe, müsste ich Provision oder sowas wie eine Entwicklungsflat bekommen. HSL? Liest hier einer von euch zufällig mit? Ich mach hier einfach so Werbung für euch – sponsert meine Leidenschaft. ;)
Das Labor bietet übrigens den Full-Service inklusive Scannen und Abzüge an.
Ich lass sie die Filme aber wirklich NUR entwickeln – weiter mache ich gerne selbst. :) Und da kommen wir schon zu den Fragen, die am häufigsten gestellt wurden – die Fragen nach dem Scanner, Software usw.
Also ich kann euch nur sagen, wie ich es mache. Ich weiß, dass es High-End-technich eine weite Spanne nach oben gibt – ich selbst habe während meiner Ausbildung eine Meeeeeenge Negative und Dias für Veröffentlichungen und die Druckausgabe auf einem Trommelscanner gescannt und sehr oft die Trommel mit der schönen rosa Paste polliert um schön jeden Krazter im Glas auszubügeln. Wieviel Druckluftspraydosen wir damals in unserer tollen Druckvorstufe verbraucht haben. Nein, ich überlege jetzt nicht, wie lange das her ist, sonst fühle ich mich wieder direkt alt. ;)
Ich gehe jetzt mal vom Otto-Normalverbraucher aus und dass wir die Bilder auflösungstechnisch erstmal nicht größer brauchen auch als die, die aus unseren Digiknipsen kommen. Ganz einfach: Ihr kauft euch einen Flachbettscanner mit Durchlichteinheit und achtet darauf, dass der Scanner euer Filmformat unterstützt. Das war’s schon damit könnt Ihr loslegen. Diese Scanner haben auch schon die nötigen Treiber um auch Filme zu scannen. So einfach ist es.
Geht es aber darum den Workflow zu optimieren und die Scannzeiten + Aufwand gering zu halten + eine Software, die eure Filme direkt (farblich – das gilt auch für SW-Filme) optimal einscannt – gilt leider – was nix kostet ist auch nix. Nehmt einen Scanner, der Silverfast im Lieferumfang hat, das sind meist etwas bessere und teuerere Modelle, die aber auch schneller sind und eine höhere Auflösung haben. Ich kann euch z.B. den Canon Canoscan 9000F, den ich auch benutzt habe – und den, wenn man den bereit ist mehr Geld zu investieren Epson Perfection V700 oder Epson Perfection V750 (benutze ich zur Zeit) empfehlen. Wobei ich gesehen habe das Silverfast für einige weitere Scanner dazugekauft werden kann. Schaut euch HIER um. Vuescan soll alternativ zu Silverfast, wohl auch ganz gut sein – ich selbst, hab diese Software noch nie ausprobiert und kann es von daher nicht bestätigen.
Ja das war’s eigenlich auch schon. Nach dem Scannen seit ihr wieder beim digitalen Bild, dass ihr nur noch, wenn gewünscht, in photoshop entfusseln musst und fertig ist das digitalisierte analoge Bild.
Wie gesagt das alles ist nur mein Weg – und wie bei allem bin ich in dem Bereich der Analogfotografie nicht die allwissende Müllhalde – ganz im Gegenteil – ich „lörne“ auch noch fleißig „beim duing“. ;)
Hier habe ich aber noch einige hilfreiche Links für euch falls ihr selbst entwickeln möchtet:
Habt ihr weitere hilfreiche Tipps? Schickt mir diese und ich erweitere diese Liste.
Ansonsten habe ich das Beste zum Schluss aufgehoben – ein großartiges Buch erreichte mich am Freitag – ich liebe diese Buch, die Fotos, den Text und vor allem den Fotografen und Autor. Ein Buch zur analogen Fotografie für Digitalfotografen. Es geht nicht um die Grundkenntnisse der Fotografie sondern um die Unterschiede und hilft ein Paar dinge zu vergleichen, zu verstehen.

Kennt Ihr Jonathan Canlas – er fotografiert ausschließlich analog, gibt weltweit Workshops (wie gerne ich einen besuchen würde, wenn mein Englisch für etwas mehr als Bücher lesen reichen würde) ;) und hat die Bewegung „Film is not dead“ ins Leben gerufen. So heißt auch sein frisch erschienenes Werk, dass von Amazon mittlerweile auch in Deutschland versendet wird. <3
Der Typ kommt so extrem sympathisch und cool rüber. Seine Art zu schreiben ist auch super!
Nur ein paar Zitate, damit ihr wisst, was ich meine und um einen winzigen Einblick in das Buch zu geben:
„KEEP IT SIMPLE. You don’t need to have every lens available for your camera. Get the job done with the least amount of equipment possible – figure out what works for you an run with it.“
„Wasting film is lame. And somewhere, a unicorn dies for your mistake.“ <3 <3 <3
„As much as I love Kodak’s new Portra line of films, I don’t care about name. I care about final product for my clients and for me and for myself. I am completely dedicated to film, and will shoot whichever film works best for me in a given shooting situation.“
Jonathans Antwort auf die Frage „Why are you so sure film isn’t dead? And won’t be dead really soon?“ – „I film dies, I’ll pick you up on my unicorn and we’ll go check out double rainbows in the land of Goody Goody Gumdrops“ weiter schreibt er „Kodak just dropped a ton of cash into research and development for the new Kodak Portra 400. Plus, the motion picture industry keeps film production alive by buying a million dollars‘ worth of film per movie. So long as Hollywood is cranking out motion pictures, Kodak will keep making film.“
Das klingt doch toll, oder? <3
„I don’t trust in-camera meters any more than I trust recently released ex-cons who offer to babysit my kids for free“ – der typ ist doch cool, oder?
Mein Buch-Tipp passend zum Thema. Es richtet sich aber vielleicht aber schon an die, die sich mit der Materie zumindest ansatzweise beschäftigt haben aber nicht unbedingt an die die’s faustdick hinter den Ohren haben – für die ist es aber evtl. ein schönes Fotobuch mit vielen tollen analogen lebensbejaenden ;) meist farbigen Bildern. Ich mag es.



Eins meiner allerersten Contax-Bilder <3
Contax 645, Fuji Pro 400
Danke BlogTimes für das Feature! :)
Übrigens: einen wundervollen Valentinstag!


Hier gehts lang: www.juliafot.de

1000 Dank gehen an Ben von www.kre8tiv.de für die technische Umsetzung. Der Ben hat übrigens das Internet erfunden, daher war das klar, dass das gut wird.
Und wenn wir schon bei Änderungen sind – im Zuge dessen habe ich hier im Blog auch etwas aufgeräumt und einiges an Infos zu Shootings rausgeschmissen. Das alles ist jetzt auf der Hauptseite zu finden und das hier wird weiterhin oder sogar noch mehr mein persönlicher Fototagebuch sein. Toll oder?
]]>MACHE ICH ABER NICHT. Um all das wird es hier nicht gehen.
Mich nervt es, dass alle nur ein Thema haben. High-Iso, Mega-Turbo-Serienbildgeschwindigkeit … höher, schneller und weiter. Ja die Kamera, die 100,5 Bilder pro Sekunde schafft ist selbstverständlich eine Bessere als die, die es gerade auf 99 bringt. Die digitalisierte Gesellschaft ist verdorben durch die glattgebügelten Hochganzgesichter der Werbeikonen. Alles was unperfekt ist – ist auch nix. Bilder werden nur gemacht um diese nachher in Photoshop falten- und porenfrei zu retuschieren.
Ich schreibe hier gerade als Julia und nicht als julia f. Fotografie, d.h. ich spreche nicht von Auftragsarbeiten. Ich beobachte es bei so vielen, für die die Fotografie kein Job sondern nur ein Hobby oder eine Leidenschaft ist. Warum lässt man sich von Anderen oder von der Foto-Industrie vorschreiben, dass die eine Kamera die so und so viele Tausende von Euros kostet, die einzig wahre ist. Denn was ist der einzig wahre Grund, der uns dazu geführt hat Fotos zu machen? Sind wir eines Tages mit dem linken Fuss aufgestanden und haben uns gedacht – „ab heute mache ich schöne Fotos“? Nein, zumindest bei mir war es nicht so. Was bewegt uns immer wieder dazu, zur Kamera zu greifen? Wir sehen irgendetwas, es bewegt uns und wir möchten es festhalten. Doch eigentlich versuchen wir immer (meistens passiert es unbewusst) dieses Gefühl, festzuhalten, das wir in diesem Moment hatten. Irgendetwas macht da „Klick“, ob im Kopf oder im Herz (naja auch nur eine Umschreibung für Dinge, die im Gehirn vorgehen) und es schreit in uns danach, fotografiert zu werden.
Der Grund für alles, was wir – ob der Pro-Foto-Nerd oder der Freizeit-Partypic-Knipser – tun, ist eigentlich nur einer: das Schaffen von Erinnerungsstützen. Wir wollen uns bildlich an Dinge erinnern können. Anderen Dinge erzählen und diese auch belegen. Zurück zum Thema: was haben Erinnerungen mit dem Rauschverhalten der Kamera zu tun? Richtig – NIX!
Ich habe hier mal ein kleines Beispiel. Aufgenommen mit angeblich DER Pro-Kamera, die automatisch gute Fotos macht. Ja, ich meine die, die stolz den solmser roten Punkt vor sich trägt. WTF? Nein, alles Quatsch. Und es ist auch total Wurscht.
Die Bilder?
Für den Außenstehenden: Alles andere als vorteilhaft, das Licht macht unschöne Augenringe, man sieht total „mitgenommen“ aus, total verrauscht – alles in einem – NAJA…!
Für mich: die einzige Erinnerung an diesen Abend. Wenn ich die Bilder sehe, weiß ich genau, wann das war, was an diesem Tag war usw. Und mir ist es total egal, dass die ISO-Leistung der Kamera so schwach ist. Ich bin froh, diese Bilder trotzdem gemacht und nicht in den Papierkorb geschoben zu haben.

Gebt Erinnerungen eine Chance, schmeißt sie nicht direkt in die Tonne, nur weil Sie unscharf oder verrauscht sind.
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Das Brautpaar hat super mitgemacht und ist mit mir spontan in den Hinterhof zu den Kühen gegangen. Und schaut doch mal was diese gemacht haben, als das Brautpaar sich geküsst hat. :) Das werden die Beiden mit Sicherheit nicht vergessen.

Die Trauung von Nadine und Alex könnt ihr HIER sehen.
Bis bald, julia f.
Location: Schloss Eicherhof, Leichlingen
]]>Ich schweife ab (aber ich habe euch ja vorgewarnt, dass es persönlicher wird ;D). So, zurück zur Kostenstelle: tolle Hochzeit, die Bilder mag ich auch, das Feedback vom Paar war eins der Besten, die ich bis jetzt hatte <3 – Landei-Fotografin happy.

Und in den nächsten Tagen zeige ich euch noch das Brautpaarshooting, für das ich leider leider leider nur ca. 15 Minuten hatte – zu wenig. Aber wir haben was draus gemacht. Hatte ja ein besonderes Bild Ende des Jahres beireits auf facebook gezeigt. ;)
Bis bald, Julia f.
Location: Schloss Eicherhof, Leichlingen
]]>Hier ein kleines Video, in dem die Erfinderin Jessica Claire die Vorzüge dieser Tasche ganz anschaulich erklärt.
Um so gespannter war ich auf die Neuigkeit aus dem Hause Shootsac, die Ende Oktober in die eMail-Postfächer der Kunden eintrudelte. Die Tote & Shoot DSLR Bag. Man konnte sie sogar noch vor allen anderen bestellen. Einen Bestandskundenrabatt gab es auch.
Erster Wermutstropfen: Ich habe anfang November bestellt und durfte sie erst gestern beim Zoll abholen. Ganz schön lange. 2. Für eine Nylontasche ist sie mal wieder ganz schön teuer, vor allem wenn man noch die Zollgebühren drauf rechnet. 3. Ganz ehrlich – wirklich hübsch finde ich sie nicht gerade.
Doch alles in allem überwiegen für mich doch der praktische Nutzen, der sich aber mit Sicherheit noch in der Praxis beweisen muss.
Ich finde die Möglichkeit den Shootsak und zusätzich noch die Kamera mit aufgesetzdem Objektiv reinzupappen ziemlich gut. Vor allem wenn man mal mit etwas kleinerem Gepäck unterwegs ist und man nicht das ganze Equipment braucht. Die Tasche ist ziemlich durchdacht und bietet einiges an Stauraum.
Ich habe ein paar Bilder für Euch zusammen gestellt:

Hier sieht man schön die Vordertasche für die Kamera. Ein Extra-Fach, so dass man ganz schnell diese mal rausholen und schnell man aus der Hüfte schießen kann. ;))) Macht man nicht, aber ist trotzdem praktisch. An den Seiten sind 2 Fächer, in die locker jeweils ein Canon 580er Blitz reinpasst.

Innen finden sich 2 Reißverschlusstaschen und eine Tasche für z.B. ein Objektiv (schwarz, rechts)

Hinten findet das iPad, Kindle, oder was auch immer der Fotograf von heute braucht, in dem Fach hinten platz. ;) Dieses hat auch einen Magnetverschluss, so dass es nicht offen steht, wenn die Tasche irgendwo ohne Beobachtung rumliegt, was bei einer Kamaratasche ja schon vorkommen kann. ;)
Wenn man den Reißverschluss unten an diesem Fach aufmacht, so kann man die Tote & Shoot schön an einem Trolleygriff festmachen, was für mich persönlich eins DER Pro-Argumente war. Denn alles was sich in welcher Form auch immer rollen lässt ist Super!

Hier nochmal das Vorderfach.

Und hier habe ich dann mal den Shootsac samt Objektiven rein gepackt. Durch den Shootsac ergeben sich natürlich noch mehr Fächer.


Hier noch mal die offizielle Vorstellung der Tasche.
Mein Fazit bis jetzt: nicht wirklich schön, dafür umso praktischer.
Viel mehr Bilder, Bezugsquelle, usw. auf der ofiziellen Seite.
]]>Vielleicht auch mal öfters meine Meinung zu Dingen oder lebenden Objekten, ganz egal ob sie einen interessiert. Manchmal habe ich etwas zu sagen, doch oft ist es besser man behält seine Meinung in der Öffentlichkeit lieber für sich. ;)
Was es hier weiterhin nicht geben wird – gesponsorte Beiträge und Links ohne jeglichen Inhalt. Punkt.
Aber vielleicht sehe ich morgen auch schon alles wieder anders – so what – so ist es eben, so ist das Leben!

Neues d’analoges Schätzchen. D’analog? Ja, ist eine Worschöpfung die gerade während ich das hier niederschreibe entstand. Was das heißt? Na, für mich ist diese analoge Kamera nicht wirklich analog – denn dafür hat die viel zu viel neumodischen Technik-Schnickschnack. Fotografiert aber auf Film. Ich liebe Film. Ich liebe Korn. Doppelkorn ist nicht so meins. ;) Film ist nicht tot und wird es hoffentlich nicht so bald sein.
FILM IS NOT DEAD! Yeah!
Einige Aufnahmen sind im Kasten und sie fühlt sich gut an. Ich bin gespannt, was da so bei raus gekommen ist. Tadaaa!
So genug Gequatsche. Tschö mit Ö. Bis bald!
]]>Und wisst Ihr was das tollste ist? Ich bin mit meinen Fotos seit kurzem auch Mitglied. Ich habe mich tierisch über die Aufnahme gefreut. Ihr könnt mich gerne auch auf der Seite von Hochzeitswahn besuchen. :)

Gerade noch als ich heute diesen (KLICK) Blogbeitrag veröffentlicht habe, klingelt der Postbote und überreicht mir ein Überraschungspaket genau von diesem Paar. Gestern habe Ich auch schon Fotos von Bildern, die ich in Miami machte, hängend auf den Wänden bekommen. Ich finde sowas toll! Es macht mich happy. :) Danke Euch! <3

PS: Ich habe sogar Pflaster für den nächsten lebensgefährlichen Einsatz bekommen. :)
Nachtrag: Vor lauter Aufregung habe ich erst jetzt gesehen, dass da noch ein Schutzengel und eine total nette Karte im Päckchen lag. :)
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