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Die Linsenentfesselung – das Freelensing! » julia f. Fotografie

Die Linsenentfesselung – das Freelensing!

Martin von Kwerfeldein hatte bereits vor über einem Jahr darüber gebloggt (KLICK), doch es ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Dank einem Twitter-Beitrag von einem meiner Lieblings-Twitterer bekam ich ich vorgestern dieses Bild (KLICK) zu sehen und war von dem wahnsinnigen Schärfeverlauf und dem Bokeh fasziniert. Wer meine Fotos kennt, wird wissen, dass ich eine Schwäche dafür habe. ;) So fiel dann der Begriff „Freelensing“.

Die Technik ist an sich einfacher als man denkt. Man nehme ein Objektiv stelle die Fokussierung auf „unendlich“ und schraube es von der Kamera. Die Linse kommt nicht wie gewohnt wieder zurück an das Kamerabajonett sondern wird nur angelehnt und hin und her geschwenkt. Durch dieses Schwenken verändert man die Schärfeebene. Der Vorteil – die Schärfeebene verläuft nicht zwangsläufig paralell zum Kamerasensor, ähnliche Effekte erzielt man mit einem Tift-/Shilt-Ojektiv. Das Fokussieren ist gar nicht so einfach. Wie man sieht, könnte man die Bilder alle noch perfektionieren. ;)

Das Ganze fand ich so spannend, dass gestern mal direkt die Kamera eingepackt wurde und ich die sonnige Mittagspause genutzt habe um diese Methode auszuprobieren. Und soll ich euch was sagen? Macht es mir nach. Die Bilder sind innerhalb von maximal einer halben Stunde entstanden – packt die Kamera ein und nichts wie raus. Ob „Freelensing“ oder gewohnt fotografieren man kann es immer und überall tun. Fotografieren geht über Studieren. ;)

Wer mehr über die Methode wissen möchte fragt Google, ich habe dort alles gefunden, was ich für’s Erste über diese Art zu fotografieren wissen musste. Ansonsten gibt es HIER viele wunderschöne (aber auch weniger gelungene) Beispiele zum Freelensing.

Nachwirkung dieser Aktion – meine Kamera muss endgültig zur Sensorreinigung. Also nur als Tipp: nicht machen wenn es windig ist und Irgendetwas in das Gehäuse dringen könnte.

Und nun viel Spaß mit meiner Ausbeute. Lasst sie kurz auf euch wirken und hinterlässt mir einen Kommentar. Was hält Ihr davon? Habt Ihr es auch schon mal ausprobiert?

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  • Klasse Bilder und bis vor kurzem für mich ein völlig unbekanntes Thema.
    Aber ich werde wohl so schnell nicht selbst mal ausprobieren können. Die Nikon Objektive haben einen Hebel am Bajonett für die Blende. Es ist deshalb fast unmöglich diesen Hebel festzuhalten und gleichzeitig das Objektiv vor die Kamera zu halten. (ohne da etwas mechanisch nachzuhelfen).
    Wie ist es bei den Canon Objektiven, wie stellt man die Offenblende am Objektiv ein ohne es an die Kamera zu schrauben?

    VG

  • Bei mir lag es wohl eher daran das ich es vorher mit einem Zoom Objektiv probiert hatte. Mit einer Festbrennweite klappt das um einiges besser. Siehe mein Blog Beitrag http://bit.ly/gZZ1xS

    Micha

  • […] wurde bei Twitter auf einen Artikel von Julia aufmerksam, in dem sie das Thema “Freelensing” aufgriff. Nach einer kurzen Beschreibung folgten faszinierende Bilder. Davon war ich so […]

  • @WECAND Bei Canon-Objektiven ist die Blende generell offen, wenn sie nicht „angedockt“ sind. Es möge mich jemand korrigieren, wer es besser weiß. ;)

  • wiebke

    hm…ich werde es noch mal probieren.
    wenn es dann auch nicht klappt, muss ich halt einsehen: manche haben es eben drauf (und andere nicht… ;)
    LG!

  • @wecand – Nicht alle Nikon-Objektive haben diesen Hebel und wenn dann ist das kein Problem. Ältere Linsen wie das 50mm oder 85mm AF-D haben noch Blendenringe die manuell verstellbar sind. Das 35mm hat, wie deine Objektive, keinen Blendenring aber ich habe einfach etwas Papier klein gefaltet und so eingeklemmt das es den Hebel nach oben drückt. Schon war das Problem gelöst :-).

    Grüße Henning

  • […] auf der Suche nach neuen Motiven bin (u.a. wegen meines 365 Projektes) kam mir der Blogpost von Julia. F gerade […]

  • super Idee. Ich werde es gleich mal ausprobieren. Wollte nämlich ein paar Blümchen fotografieren. Mal sehen, ob ich’s hinbekomme.

  • Hi Julia,

    zeigst mit Deinen Bildern vom Spaziergang ein gutes Auge für Details und Momente…schöne Arbeiten bei!

    LG
    Dennis
    wolf-photoart

  • Jens

    “Super Technik”… und nun weiß man auch, warum sich das nicht ansatzweise durchgesetzt hat. Die Fotos sehen nämlich total Kacke aus!

  • @Jens: Was heißt hier sieht Kacke aus? Es steht zu aller erst einmal im Text geschrieben, dass Julia diese Technik ausprobiert hat. Und wenn man das selbst einmal versucht hat weiß man, dass das gar nicht so einfach ist. Nichts desto trotz lassen sich damit unheimlich tolle Effekte erzielen.

  • Kreativität ist halt nicht für jeden was, es gibt ja viele Leute die mit Fotografien abseits von Geburtstags- und Urlaubsschnappschüssen nicht viel anfangen können.
    Die Technik ist schwer zu beherrschen die Ergebnisse sind fürs erste mal prima. “Kacke” als Kritik ist sehr profan und billig, sorry.

  • @Jens: Man kann’s machen, man muss aber auch nicht. In erster Linie war das nur ein Versuch von Julia und sollte dementsprechend auch bewertet werden.
    “und nun weiß man auch, warum sich das nicht ansatzweise durchgesetzt hat” Ach? Und warum gibt’s eigentlich einen eigenen Namen dafür? Und wieso muss sich das so “durchsetzen”? Als Fotograf sollte man nicht nur immer und immer wieder die gleichen Blumen fotografieren. Man muss seinen Horizont erweitern und herausfinden, was einem liegt, und an erster Stelle, was einem Spaß macht.
    Es ist okay, wenn es dir nicht gefällt. Trotzdem ist das noch lange kein Grund so abfällig zu werden.

    Catherina

  • @Felix, @Marc VM, @Catherina Besser hätte man das nicht ausdrücken. Vor allem „Kreativität ist halt nicht für jeden was, es gibt ja viele Leute die mit Fotografien abseits von Geburtstags- und Urlaubsschnappschüssen nicht viel anfangen können.“ kann ich voll und ganz unterstreichen. ;) Übrigens ist es auch sehr mutig, Kritik anonym zu äußern. ;)

  • […] Und zwar schon recht lange. Schon vor einiger Zeit habe ich auf kwerfeldein, sowie bei Julia und Marcus reichlich Interessantes dazu gelesen und gesehen. Warum also nicht mal selbst […]

  • Hey, sehr gut beschrieben und mit tollen Fotos unterlegt. Am besten gefällt mir das Auto mit dem Rückspiegel. Das ist der Hammer. Da ich selbst vor Kurzem erst davon gelesen habe, habe ich diese Methode schon mit viel Begeisterung ausprobiert. Allerdings mehr im Makrobereich. Das mit den anderen Entfernungen muss ich auch mal ausprobieren. lg aNette
    http://www.magic-colors.eu/thema-des-monats/index.html

  • […] die mich kennen wissen, dass ich ein Fan vom Freelensing bin. Hier noch mal eine Erklärung dazu Freelensing …………………………….. …………………………….. […]

  • Roland Klecker

    Die einfachsten Dachen sind doch immer wieder die spannendszen :-), Ich hätte geschworen dass die Bilder mit einem Lensbsby entstanden sind. Aber im Prinzip ist es ja das gleiche.

  • Roland Klecker

    Die einfachsten Sachen sind doch immer wieder die spannendsten :-), Ich hätte geschworen dass die Bilder mit einem Lensbsby entstanden sind. Aber im Prinzip ist es ja das gleiche.

  • Arturista Tastenklopper

    Oder einfach ein flohmarktobjektiv zersägen und flexibel wieder zusammenbauen ;-) ich sag nur:gaffa holds the world together :-)

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